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Wie wäre es, wenn eine Fehlgeburt etwas Ehrenvolles hätte?

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3 min Lesezeit


Von Zeit zu Zeit, da schickt der Himmel bewusst ein machtvolles spirituelles Wesen für eine kurze Zeit in den Schoss einer Frau. Dieses Zauberwesen dass nur einen Moment bleiben soll, hat eine unfassbar wichtige Aufgabe.

Mit dem Wesen werden wichtige Reinigungs- und besondere Heilarbeiten im Uterus geleistet, um die göttliche Gebärmutter in ihre schöpferische Balance zu bringen.
Es ist ein Akt der größten Gnade vom Himmel und den spirituellen Welten, um hier das Nest für ein ganz besonderes Baby der neuen Zeit vorzubereiten.
Den Frauen und dem kleinen Zauberwesen wird dann, bei und nach der kleinen Geburt, eine ganz besondere Ehre zuteil und Dank geschenkt.


Ein wie ich finde interessanter Blickwinkel des Lakota Stamms auf das Thema Fehlgeburt, das in unseren Kreisen ein riesengroßes Tabuthema ist, gerne klein gehalten, dazu verpönt und nur schamhaft behandelt wird.

Ich weiß, diese Ansicht der Lakota ist nicht für jedermann oder -Frau und muss auch nicht mit dir in Resonanz gehen, aber eines darfst du mit diesem Blickwinkel heute mitnehmen:
Eine Fehlgeburt ist keine Schande und sie ist auch nicht deine Schuld.

Du darfst darüber reden, deine Trauer annehmen und deinen eigenen Weg finden, um damit wieder in deine Kraft zu kommen.

Nach einer kleinen Geburt –  denn so darfst du deine Fehlgeburt auch nennen, finden viele seelische und körperliche Veränderungen bei dir statt, um das Geschehene zu verarbeiten und dich zu regenerieren. Dieser allumfassende und natürliche Rückbildungsprozess nach der Geburt umfasst alle Ebenen, den Körper, den Geist und die Seele und kann in Phasen auch der Trauer so richtig Antrieb geben.


Das braucht viel Kraft, Energie und Zeit.


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Doch was kannst du jetzt tun, um wieder in die eigene Energie zu kommen?
Wo kannst du anfangen, wenn sich gerade alles so leer und ausweglos für dich anfühlt?

Lass dich von den folgenden 10 Impulsen inspirieren, die nicht nur mir selbst, sondern auch den Frauen, die ich begleite(te) halfen und auch heute noch helfen.  


1. Nimm Kontakt mit (d)einer Hebamme deines Vertrauens auf


Auch bei einer frühen Fehlgeburt hast du Anspruch auf ihre Betreuung. Die Kosten werden sogar von den deutschen gesetzlichen Krankenkassen übernommen.


2. Scheue dich nicht, dich krankzumelden

Wenn du nach einer Woche noch nicht in deiner Kraft bist, ist es nichts Ungewöhnliches. Jeder Körper ist anders und benötigt unterschiedlich viel Zeit, um sich zu regenerieren und auch du hast ein Recht darauf.


3. Auch wenn es schwerfällt, tue dir jetzt besonders gut


Du und dein Körper brauchen jetzt eine extra Liebe und Energie. Ernähre dich ausgewogen und trinke viel frisches Wasser.
Bestrafe euch beide nicht, weil das Wunder Leben (dieses Mal) nicht geklappt hat.


4. Gönne dir täglich eine Portion Sonnenlicht


Egal, ob am offenen Fenster, auf dem Balkon oder wenn du schon so weit bist mit einem kleinen Spaziergang, die extra Portion Vitamin D unterstützt deinen Heilungsprozess und Mutter Natur hilft dir, dich wieder mehr mit dir zu verbinden.



5. Rede über deine Fehlgeburt, du bist damit eben nicht alleine


Darüber zu reden, unterstützt dich dabei, deine Trauer zu bewältigen. Melde dich bei deiner Lieblingstrauerbegleiterin oder nimm bei einer Trauergruppe teil (gibt es online und vor Ort). Es gibt mittlerweile deutlich mehr Angebote in diesem Bereich als früher.



6. Erlaube dir Wellness für deine Seele.


Nach einer Fehlgeburt fühlt sich oft alles wie in Watte gepackt an und die Verbindung zum eigenen Körper ist ein wenig auf Kriegsfuß. Dabei seid ihr beide immer noch ein Team und dürft auch als solches wieder zusammen wachsen. Eine Körpermassage oder ein Besuch bei deiner Kosmetikerin können hier schon einiges mit dazu beitragen, um dir gutzutun. Auch eine Reiki oder Chakren Behandlung unterstützt dabei, dich wieder mit deinem Körper zu verbinden, um den Boden unter deinen Füßen zu spüren und mental gefestigter zu sein.



7. Gib deinem Sternenkind einen Namen


Auch wenn deine Fehlgeburt in einer frühen Schwangerschaftsphase zum Beispiel in der 6 SSW war, es ist dein Baby und gehört von nun an mit zu dir und deiner Familie.
Ein Name macht dein Baby und auch das Geschehene greifbarer sowie menschlicher als nur das Wort Fehlgeburt, Embryo oder Fötus.



8. Meditieren ist ein wundervolles Tool

Es harmonisiert den Gedankenstrudel im Kopf und hilft dir, dich wieder mit dir selbst zu verbinden. Allein durch das bewusste Atmen wird dein Körper mehr mit Sauerstoff versorgt, was dazu beiträgt, dass der Kopf ruhiger wird und du klarer nach vorne schauen kannst.



9. Erlaube dir eine kleine Abschiedszeremonie für dein Sternchen


Vielleicht magst du einen Stein anmalen, einen Rosenbusch pflanzen, einen Ballon fliegen lassen oder alles zusammen. Es sind vielleicht auf den ersten Blick nur kleine ehrenvolle Gesten, doch dürfen sie sein und lassen dich ein Stück weiter leichter atmen.



10. Eine Fehlgeburt ist nicht deine Schuld!


Auch wenn du alles perfekt und richtig gemacht hast, sobald etwas den Entstehungsprozess neuen Lebens stört oder nur ein klitzekleines Detail nicht passt, dann stoppt dein Körper lieber dieses Wunder. Was auch immer der Grund war, es ist definitiv nicht deine Schuld!  ⬤


Tipp

aus der Redaktion

Alexa hat eine Sternenmama Trost und Balance Box entwickelt, die einige der 10 Steps vereint und eine erste Stütze nach einer kleinen Geburt sein kann. Außerdem hat sie regelmäßige online Meditationen, ein Trauercafé und einen Sternenmama Frauenkreis. Über ihre Autorenbox kannst du zu ihr Kontakt aufnehmen.


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