Bild zu Gedicht Tränen der Liebe von Saliah Ylenia

Es waren Tränen, von weißem Duft erfüllt,  
die aus meinem Herzen heraus 
an jenem menschenleeren Ort jäh perlten.  
Wie der Regen die verdorrten Wiesen erfrischt, 
so rührten sie meine Seele. 
Und in diesem Moment blieb ich an diesem Ort 
ein paar Sekunden der Ewigkeit stehen, 
nicht, weil ich es wollte, sondern, 
weil es anderes nicht ging: 
Was für ein Moment! 
Dann verstand ich,  
dass du nie wiederkommen wirst, 
nie wie du es einst warst: Einmalig, Einzigartig! 
Und die Tränen sprudelten, sie flossen 
aus meinem Innersten heraus, 
wie ein Flussbett, dessen sanfte, bittersüße Wellen, 
die beglückenden Erinnerungen mit Dir trugen, 
aber auch die versäumten, leeren Stunden ohne Dich 
und die unwiederbringlichen, liebevollen Gesten, 
die mir am meisten wehtun und die noch immer schmerzen. 
Sie flossen mit Trauer und Beglückung zugleich; wissend,  
dass du in der Ewigkeit ruhst.  
Sie flossen mit der morgigen Hoffnung, 
dass wir in diesen elysischen Dimensionen 
eines Tages uns wiedersehen werden: 
Dort, wo flammendes Feuer uns geläutert hat, 
wo Harmonie, Liebe 
und reines Wasser stets fließen, ja dort 
wo sich unsere Seelen in göttlichem Licht 
wieder vereinen werden. 

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