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Bild zu Gerald Marten Gedicht
tasi unsplash

Über den Tod

851 Mal gelesen
1 min Lesezeit
Vor mir starben schon so viele,
so schlimm kann der Tod nicht sein,
hörte nie aus Grabes Kühle
irgend welche Jammerei´n

Milliarden sind hinüber,
täglich werden es noch mehr,
wartet gar kein Seelenschieber
bei dem Einbahn-Grenzverkehr

Jeden Abend schläfst du ein,
den Einschlafpunkt bemerkst du nicht,
bist plötzlich weg, so soll es sein,
so auch der Tod und aus das Licht

Der Unterschied, so ist der Lauf,
du wachst am Morgen nicht mehr auf

Gerald Marten, Jg. 1955, lebt und schreibt
in Oldenburg in Holstein. Keine besonderen
beruflichen Vorkommnisse. Veröffentlicht
seit 2001 Kurzprosa und Gedichte
verschiedenster Inhalte in Anthologien und
Zeitschriften, so beispielsweise im Januar
und Februar 2023 Aphorismen in Textmanege.
Zudem 2002 eine Romanveröffentlichung.

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